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Hitachi Power Europe nutzt Managed-Service-Angebot und strebt One-Number-Konzept an

IP-Telefonie und Mobilfunk erfolgreich vereint

Hitachi Power Europe (HPE) in Oberhausen nutzt Managed-Service-Angebote von Siemens für die Telefonie. Der Anwender kombiniert die Voice-over-IP (VoIP) Anlage HiPath 4000 und den Applikations-Server Teleserver Mobile Pro von Speech Design, um Handys als normale Nebenstellen in die Telefonanlage zu integrieren.

Kunde

Hitachi Power Europe (HPE) musste eine existierende Telefonanlage modernisieren
und einen bald bevorstehenden Umzug durchführen. Die Einführung von
Voice over IP (VoIP) und die Integration von etwa 150 Mobilfunk-Teilnehmern
standen auf der Agenda der IT-Abteilung, die mit diesem Projekt betraut wurde.
Das acht Mann starke Team plant und überwacht die IT-Dienstleistungen, die
von externen Partnern erbracht werden.

Die Leitung des Projektes übernahmen Oliver Hellmich und sein Stellvertreter Andreas Trecker. In einer umfangreichen Ausschreibung mit detailliertem Pflichtenheft wurden neun Anbieter angeschrieben, drei davon kamen in die engere Wahl. In allen Angeboten war der Teleserver Mobile Pro für die Mobilfunkintegration vorgesehen.

Herausforderung

Statt die Telefonanlage in Eigenregie zu betreiben zieht Hitachi Power Europe eine Managed-Service-Lösung vor. Der Dienstleister Siemens stellt dafür die Plattformen im Rechenzentrum von HPE zur Verfügung. Die Dienstleistung wird pro Nutzer bezahlt. Derzeit werden 800 Mitarbeiter mit Telefondiensten versorgt.

Trecker nennt die Vorteile: "Wenn wir einen neuen Mitarbeiter einstellen, bestellen wir eine neue Nebenstelle, die neben der Telefonhardware auch die Software und die notwendigen Funktionen umfasst." Das Unternehmen braucht sich nicht mehr darum kümmern, ob etwa genügend Ressourcen zur Verfügung stehen

Lösung

Die Managed-Service-Dienste werden durch Service-Level-Agreements (SLA) geregelt. Über definierte Vertragsstrafen wird der Dienstleister motiviert die SLA’s einzuhalten "Diese Option wurde bisher noch nicht gezogen", merkt Trecker an. Der Amtsanschluss ist mit fünf Primärmultiplexkarten á 30 ISDN-Kanälen ausgelegt, während der Teleserver Mobile Pro mit einem Primärmultiplexanschluss, konfiguriert als Unteranlage, auskommt. Die interne Telefonie basiert auf IP-Verbindungen, während extern weiterhin ISDN-Technologie genutzt wird.

Die Mitarbeiter des Kraftwerksbauers sind international im Einsatz. Baustellen werden über WAN-Leitungen an die Telekommunikation der Unternehmenszentrale angebunden. Mobile Mitarbeiter werden über Ihr Handy komplett in die interne Kommunikation der HPE integriert. Wenn der Nutzer telefonieren will, wählt er sich von extern in die TK-Anlage ein. Von dort kann er, wie im Büro, jeden beliebigen internen und externen Ansprechpartner mit den gewohnten Wahlregeln anrufen. Funktionen wie Rückfrage, Makeln und Konferenz stehen so auf dem Handy zur Verfügung. Hierfür werden keine weiteren Programme oder besondere Java-Clients für Handys benötigt. Das Handling der Verbindungen geschieht in dem Teleserver Mobile Pro, der die Verbindung zwischen den beiden Teilnehmern herstellt.

Das Unternehmen zieht voraussichtlich im August 2007 in einen Neubau am Duisburger Hafen. Innerhalb eines Wochenendes soll dann die komplette Infrastruktur wieder zur Verfügung stehen. Die mit dem Umzug verbundenen Leistungen an und um die TK-Anlage waren Bestandteil der Ausschreibung

Nutzen

  • Die Gebühren entstehen in der Zentrale und können so leichter erfasst und zugeordnet werden.
  • Zukünftig besteht die Möglichkeit einen Mitarbeiter, unabhängig von seinem Aufenthaltsort, über seine Büronummer zu erreichen. Dadurch verbessern sich die Erreichbarkeit und die Kommunikation mit den Kunden.
  • Die Nutzer können interne, vierstellige Durchwahlen nutzen. Außerdem steht jedem mobilen Teilnehmer die gesamte Bandbreite an internen Funktionen zur Verfügung

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Überblick

Land: Deutschland
Branche: Energie und Versorgung

Unternehmen

Hitachi Power Europe GmbH (HPE) in Oberhausen plant und baut Kernkomponenten für komponenten fossil befeuerte Kraftwerke, etwa Mahlanlagen, Umwelttechnik, Großdampferzeuger oder Turbinen. Innerhalb des Hitachi-Konzerns ist HPE verantwortlich für die Märkte in Europa, den ehemaligen GUS-Staaten, Afrika sowie im Mittleren und Nahen Osten

Ausgangssituation

Die international tätigen mobilen Mitarbeiter wollen ihre Handys so nutzen, als ob sie in der Zentrale arbeiten. Leistungsmerkmale wie Rückfrage, Makeln oder Konferenz sollen ihnen wie gewohnt zur Verfügung stehen.

Lösung

HPE kombinierte eine VoIP-Anlage mit dem Teleserver Mobile Pro, um die Mobilfunkanbindung der Mitarbeiter optimal zu nutzen. Das Unternehmen spart Gebühren, da alle Gespräche intern abgewickelt werden. Die komplette Telefonie ist an Siemens ausgelagert.

Nutzen

  • Gebühreneinsparung
  • eine Rufnummer pro Mitarbeiter
  • einfache Skalierbarkeit
  • feste Kosten pro Nebenstelle

Produkte

Teleserver Mobile Pro Modular an einer Siemens HiPath 4000